In Malta, im Mittelmeerraum und in ganz Europa werden Hitzewellen immer häufiger und intensiver. Auch in Malta setzt der Klimawandel die Infrastruktur unter Druck. Malta litt und leidet daher unter massiven Stromausfällen in diesem Sommer. Der maltesische Hotel- und Gaststättenverband (MHRA) erklärte, dass die derzeitigen Stromausfälle während Perioden extremer Hitze als nationale Angelegenheit behandelt werden sollten und nicht als reine Ministerangelegenheit betrachtet werden dürften. Die MHRA fordert die Entwicklung eines nationalen Plans für Energiesicherheit. Der Plan muss ganzheitlich alle relevanten Akteure einbeziehen, um neben der Strominfrastruktur auch Notfallvorsorge, Notstromversorgung, intelligenteres Energiemanagement, die Integration erneuerbarer Energien, Innovationen, Forschung und klare Notfallplanung berücksichtigen. Der Verband bedankte sich außerdem bei den Mitarbeitern von Enemalta für die Wiederherstellung der Stromversorgung unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen. Haushalte und Unternehmen, die während der anhaltenden Hitzewelle Stromausfälle von mehr als sechs Stunden Dauer erlitten haben, werden erneut Anspruch auf Entschädigung haben, teilte die Regierung mit. Die Zahlung werde angesichts der Auswirkungen der beispiellosen Hitzewelle mit Durchschnittstemperaturen von über 40°C gewährt, hieß es in der Erklärung.
