Die Regierung Maltas hat eine Investition von 14 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Die Anschaffung von 40 neuen Elektrobussen
für den maltesischen öffentlichen Nahverkehr zielt auf die Modernisierung der Mobilität in Malta ab. Da bereits 35 Elektrobusse im Einsatz sind, wird diese Investition die Elektroflotte mehr als verdoppeln. Zudem soll der öffentliche Nahverkehr auf Gozo auf Elektroantrieb umgestellt werden.
Die neuen Fahrzeuge bestehen aus 13 elektrischen 6-Meter-Minibussen, 19 elektrischen 9-Meter-Bussen und acht elektrischen 12-Meter-Bussen.
Die kleineren Busse werden vor allem Dorfkerne und Wohngebiete bedienen und bieten eine wendigere und umweltfreundlichere Transportlösung innerhalb der Stadtzentren, während die größeren Fahrzeuge auf dem gesamten Streckennetz zum Einsatz kommen werden. Dazu stellte das Ministerium für Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Arbeiten auch ein Pilotprojekt mit einem autonomen Elektroshuttle vor. Das Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert. Der autonome Elektro-Shuttle ist bereits in Malta eingetroffen und wird dort einer strukturierten Testphase unterzogen. Ein geschulter Sicherheitsoperator an Bord während der gesamten Testphase sorgt für Sicherheit. Er kann bei Bedarf sofort die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen. Mehrere neue Buslinien, Streckenverlängerungen und erhöhte Taktfrequenzen auf beliebten Strecken kommen außerdem ab Juni in Kraft.
