Malta Jazz Festival 2018

Die diesjährige Ausgabe des Malta Jazz Festivals wird eine besondere: Nach dem Erfolg im letzten Jahr werden auch kostenlose Mittagskonzerte angeboten. Mit Chick Corea, Christian McBride und Karim Ziad präsentiert das Festival drei der größten Namen im Jazz. Das Festival findet an sechs Tagen an verschiedenen Orten der historischen Umgebung von Valletta statt. Das Malta Jazz Festival wird am 16. Juli mit drei kostenlosen Veranstaltungen eröffnet: Ein Konzert mit Vinny Vella am Klavier, Sängerin Andreana Debattista, Anthony Saliba am Bass und Joe Micallef am Schlagzeug macht den Anfang. Abends wird im Phoenicia Hotel, Floriana, dem Hauptpartner des Festivals, ein Konzert des Stjepko Gut Quintetts stattfinden und eine bis zum 21. Juli geöffnete Fotoausstellung eröffnet.

Am Donnerstag, dem 19. Juli, wird Karim Ziad seine einzigartige Mischung aus Jazz, Gnaoua und anderen nordafrikanischen Rhythmen nach Malta bringen. Einen Tag später tritt das neu gegründete Ensemble BOKANTÉ auf. Acht Musiker aus vier Kontinenten schaffen ein abwechslungsreiches Programm voller Groove, Melodie und Soul.

Der amerikanische Jazz- und Fusion-Pianist, Keyboarder und Komponist Chick Corea wird am Samstag, den 21. Juli, mit den musikalischen Brüdern John Patitucci und Dave Weckl als Chick Corea Trio zusammenkommen. Die brasilianische Legende Joâo Bosco, von der New York Times als „einer der berühmtesten Gitarristen, Sänger und Komponisten Brasiliens“ bezeichnet, wird zum Abschluss des Festivals wieder auf Malta sein.

Simonds Farsons Cisk nimmt neue Fassanlage in Betrieb

Simonds Farsons Cisk plc hat kürzlich eine hochmoderne Bier- und Softdrink-Fassanlage sowie eine Wasserabfüllanlage in Betrieb genommen. Beide Anlagen nutzen Robotertechnik und ersetzen über 20 Jahre alte Maschinen. Die neue Anlage umfasst einen Entpalettierer, eine interne und externe Waschanlage, neueste Steuersysteme und Datentechnik, eine Sterilisierungsstation sowie Drucktechnik für Chargencode und Mindesthaltbarkeitsdatum.
Die Wasserabfüllanlage kann 3 Flaschen gleichzeitig behandeln und 300 Behälter pro Stunde befüllen. Diese Investition soll den Energie- und Wasserverbrauch reduzieren sowie die Produktqualität weiter verbessern. Die Robotertechnik wird die Gefahr von Verletzungen drastisch reduzieren. Beide Anlagen wurden in einem neuen Gebäude installiert, das höchsten Hygienestandards entspricht.
Techniker bei den Lieferanten und vor Ort wurden intensiv geschult.

Action Planet nutzt ZAAR zum Crowdfunding

zaar.com.mt ist zu einer wertvollen Plattform geworden, die Projekte mit dringend benötigten Finanzmitteln durch Crowdfunding verbindet. zaar.com.mt ist Maltas erste Crowdfunding-Online-Plattform. In nur etwas mehr als einem Jahr konnte zaar.com.mt mehr als 90.000 Euro für 32 verschiedene Projekte sammeln. Eine Erfolgsquote von 63 Prozent sorgte dafür, dass fast zwei Drittel der abgeschlossenen Projekte ihr Ziel erfolgreich erreichten. Das liegt weit über Industriestandard! Eine landesweite Nachhaltigkeitsinitiative namens Action Planet hat eine Kampagne auf zaar.com.mt gestartet. Action Planet vereint mehr als 40 lokale Organisationen, NGOs und Ministerien. Action Planet will Menschen ermutigen, über umweltfreundlicheren Lebensstil nachzudenken, da sich täglicher Lebensstil auf die ganze Welt auswirkt. Eine von Studenten geleitete Ausstellung findet bis 18. März in St. James Cavalier in Valletta statt. Sie bringt Arbeiten von Schülern und Studenten der Universität Malta zusammen. Kunst- und Klanginstallationen, Apps, Medieninstallationen, Fotografien, Kunstwerke und fundierte Berichte sollen das Umweltbewusstsein verändern. Infos unter www.zaar.com.mt

Air Malta im Aufwind

Air Malta hat von November bis Januar mehr als 328.000 Passagiere befördert. Die in Turbulenzen geratene Airline hat damit ein Wachstum von 21 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geschafft! Seit November 2017 stiegen die Passagierzahlen  erfreulich an: Die Schätzungen für Januar 2018 liegen bei 97.400 Fluggästen. Beachtliche Zuwächse wurden auf den Strecken München, Amsterdam und Wien verbucht. Dort wurden die Kapazitäten verdoppelt – von drei Flügen pro Woche auf täglich einen Flug. Dank des Go Light Angebotes konnte auch der Umsatz gesteigert werden – Kunden buchten noch zusätzliches Gepäck.

Isle Of MTV Malta ist zurück!

Am 27. Juni 2018 wird auf dem berühmten Il Fosos Platz wieder abgefeiert! Vom 27. Juni bis zum 1. Juli wird auch in diversen Clubs weitergetanzt! Die Isle of MTV Reihe feiert zwölfjähriges Bestehen! Eine eindrucksvolle Reihe von Künstlern hat die Isle of MTV-Bühne bereits gerockt: unter anderem Snoop Dogg, David Guetta, Kid Rock, Kelis, The Scissor Sisters, Lady Gaga, The Black Eyed Peas, Nelly Furtado, Maroon 5, The Chemical Brothers, Enrique Iglesias, Shaggy, Garbage, Jazzy Jeff und OneRepublic. Paceville in der Nähe von St. Julians ist zum Zentrum der Clubszene geworden. International bekannte DJs wie Paul Oakenfold, Erick Morillo, Magda, Tiesto und Van Heil treten das ganze Jahr über auf. Diese Szene lebt in einer Vielzahl von Veranstaltungsorten, von großen Clubs bis hin zu ruhigeren Bars, wo House-DJs unterhalten und der Eintritt frei ist.

Steward Health Care übernimmt Krankenhäuser

Steward Health Care System LLC hat auf Malta eine öffentlich-private Partnerschaft geschlossen. Steward Health Care ist der größte private Krankenhausbetreiber in den USA. Er wird die Krankenhäuser St. Luke, Karin Grech und auf Gozo übernehmen, die vor fast zwei Jahren an Vitals Healthcare übergeben wurden. Steward hat für den Deal eine Mehrheitsbeteiligung an Vitals erworben. Steward Health Care will zunächst in die medizinischen Einrichtungen investieren, damit sie als Lehreinrichtungen innovative Pflegemodelle bei reduzierten medizinischen Ausgaben anbieten können.

Einnahmen aus Geldstrafen für ein grüneres Valetta?

Vallettas Bürgermeister Alexiei Dingli überlegt, Einnahmen aus Geldstrafen wegen des geplanten neuen Abfallgesetzes für die Begrünung seiner Stadt zu verwenden. Mithilfe eines Durchsetzungsfonds könne die Kulturhauptstadt grüner werden. Das geplante Abfallgesetz sieht vor, das kleinere Müllfahrzeuge als bisher in den ersten Morgenstunden und nachmittags Abfälle einsammeln. Die Hausmüllsammlung in Valletta ist fiünfmal so teuer wie im landesweiten Durchschnitt. Diese Meldung und auch liegen gebliebene Restaurantabfälle hatten seit einiger Zeit in Malta für Aufregung gesorgt. Anwohner und Unternehmer müssen schon lange Abfälle innerhalb vorgeschlagener Zeiten entsorgen – Verstöße kosten 200 bis 1.000 Euro.

UNHCR ehrt Arbeit von Don Dionysius Mintoff

Das UN-Flüchtlingsbüro in Malta hat die Arbeit von Don Dionysius Mintoff geehrt. Damit hat es auch die Verdienste des Friedenslabors um Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten gewürdigt. Das 1971 gegründete Friedenslabor entstand, nachdem Papst Johannes die Welt aufgefordert hatte, über mehr Frieden nachzudenken. Das Gelände des Friedenslabors war ursprünglich Teil des Flugplatzes Hal Far, der während des Zweiten Weltkriegs intensive Luftkämpfe erleben musste. Es umfasst Gebäude und weitläufige Gärten. Seit 2002 bietet  Peace Lab  Flüchtlingen und Migranten Unterkünfte sowie verschiedene Aktivitäten. In friedlichem Umfeld werden Lernen und Akzeptanz gefördert.

Film über die Metal-Szene auf Malta zur besten Dokumentation gewählt

„Brotherhood“ nennt sich ein Dokumentarfilm über die Metal-Szene auf Malta. Dieser Dokumentarfilm wurde auf Toronto’s Alternativen Film-Festival zur besten Dokumentation gewählt. Regisseur Nicholas Bonello hatte online nach Möglichkeiten einer Bewerbung auf Filmfestivals gesucht. In 80 Minuten erzählt der Film vom Zusammenhalt der maltesischen Metal-Fans. Von Anfängen in Hinterhof-Garagen der Städte Marsa und Birkirkara bis zu großen LP-Präsentationen werden kleine und große Events vorgestellt. Interviews mit Szenestars und Gigs in Hülle und Fülle sind ebenfalls vertreten.

Neue Tonnage-Steuer für 10 Jahre genehmigt

HANSA, das  internationale maritime Journal berichtet: Die EU hat die Tonnage-Steuer auf Malta für 10 Jahre genehmigt. Zuvor waren einige verlangte Korrekturen durchgeführt worden.
Zwischen dem europaweit führenden Flaggenstaat Malta und anderen europäischen Reedereien sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleistet werden. Nun wird im Seeverkehr eine Reederei gemäß der Netto-Tonnage und nicht mehr nach den Gewinnen besteuert. Die Haupteinnahmen des Unternehmens müssen dabei aus dem Fracht- oder Personenverkehr stammen;
andere geschäftliche Aktivitäten müssen auf maximal 50 % der operativen Einnahmen eines Schiffes begrenzt werden. Ein Großteil der Flotte der jeweiligen Reederei muss die Flagge eines Mitgliedstaats des Europäischen Wirtschaftsraums tragen; jede neue Flotte muss zu mindestens 25 % unter EWR-Flagge fahren.

Cannabis zu medizinischen Zwecken in Malta legalisiert

Das maltesische Kabinett hat sich auf neue Gesetze geeinigt, die den Zugang zu medizinischem Cannabis verbessern. Premier Joseph Muscat wünscht sich Malta gar als Produktionszentrum für diese Medizin. Marihuana-Extrakte helfen Patienten, die unter Krankheiten wie Krebs leiden. Die TIMES OF MALTA berichtete mehrfach über Schwierigkeiten von Patienten mit chronischen Symptomen, die keine medizinischen Marihuana-Produkte erhalten konnten. Viele Ärzte fürchten, dass mehrere Cannabis-Derivate immer noch als illegal gelten. Das einzige derzeit verfügbare Produkt ist nämlich Sativex, das von den Behörden immer noch als illegal angesehen wird.

Weihnachten auf Gozo

CNN hält Malta für die beste Destination, um Weihnachten zu feiern. Von 15 untersuchten Saisonzielen schaffte Malta es an die Spitze. Der Grund sind die ausgestellten Krippen und geschmückten Kirchen. Insbesondere reizt aber das nachgespielte Bethlehem in Ta‘ Passi auf Gozo. Bis 2008 war dort nur Brachland, doch junge Leute starteten ein Experiment. So entstand dort in diesem Jahr zum siebten Mal ein lebendiges Krippendorf. Vorgestellt werden traditionelle Handwerke, darunter Bäckerei, Schreinerei, Schmiede, Schäfer, Tavernen und der Markt.
Auch römische Soldaten dürfen nicht fehlen. Zentrum des Ganzen ist eine Grotte mit Maria, Josef und Jesus. Auch in diesem Jahr werden über zehntausend Besucher erwartet. Das Sachauspiel ist vom 10. Dezember bis zum 7. Januar an Sonntagen und weiteren Tagen zu besichtigen. Viele freiwillige Helfer machen mit. Unterstützt wird die Attraktion vom Gemeinderat und vom Ministerium für Gozo.

Mord auf Malta – und die deutschsprachigen Medien

Mit drastischen Worten berichtete die Journalistin Daphne Caruana Galizia von Bordellbesuchen im deutschen Velbert, Verwicklungen in die Panama Papers Affäre und Schmiergelder an einen stellvertretenden Gouverneur der Zentralbank Maltas. Am 16. Oktober wurde Daphne Caruana Galizia aus Mosta von einer Autobombe getötet. Die deutschsprachige Presse erwähnte nicht, dass sich in diesem Jahr die Zahl der Autobombenanschläge auf Malta damit bereits auf sechs erhöht hatte. Anlässlich ihrer Ermordung bezeichneten deutschsprachige Zeitungen stattdessen die Republik Malta als korrupt: In Deutschland machte die Süddeutsche Zeitung Malta zum „Tummelplatz für Kriminelle“; in Österreich erklärte der Wiener Standard die Insel Malta zu einem „Sumpf aus Korruption und Gerldwäsche“. Auch Politiker vergriffen sich im Ton: Sven Giegold, EU-Abgeordneter der Bündnisgrünen, sprach von einer „Pirateninsel“, obwohl ihm eigentlich nur Maltas Steuerpolitik nicht gefällt. Maltas Außenminister Carmelo Abela wies daher in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung taz die Kritik an seinem Land zurück. Organisierte Kriminalität gebe es überall, nicht nur auf Malta, sagte er der taz. FBI, niederländische Experten und Europol ermitteln derweil weiter.

Smart City Malta: Einkaufszentrum als neues Wahrzeichen

Das Einkaufszentrum „The Shoreline“ soll im Süden Maltas ein neues Wahrzeichen für bekannte Unternehmen und hochwertige Wohnungen werden. Die Shoreline Shopping Mall wird in der Smart City Malta entstehen. Einzelhandel, Freizeit, Essen und Trinken sowie Dienstleistungen werden neue Möglichkeiten eröffnet. Diese größte und bedeutendste Entwicklung ihrer Art wird 25.000 Quadratmeter Fläche auf zwei Etagen mit 30 Verkaufsstellen, Tiefgaragen sowie mehr als 450 Wohnungen an der Küste Maltas bieten. „The Shoreline“ soll beliebter Treffpunkt in Smart City werden – für Bewohner, Angestellte und Studenten sowie für Begegnungen zwischen Maltesern und Touristen.

Meeresschutzkonferenz auf Malta

Unternehmensvertreter, Politiker und Experten haben sich auf Malta zu einer EU-Meeresschutzkonferenz getroffen. Dort sollten Wege zur Bekämpfung der Plastikmüllkonzentrationen in den Weltmeeren gefunden werden. Begleitet wurden die Teilnehmer von Aktionen der  #BreakFreeFromPlastic-Bewegung. BFFP-Mitglieder stellten eine Methode für die Auswertung von Plastikmüll vor. Die wahren Verursacher sollen damit publik gemacht werden. Nach 20 Metern Strandreinigung wird Plastikmüll nach Abfallkategorie und Hersteller bzw. Marke sortiert. Das BFFP-Team wertet die Ergebnisse aus und veröffentlicht sie im Internet. Analysen erfolgten bereits auf den Philippinen, in Kroatien, Spanien und den Niederlanden. Dabei stellten sich als Hauptverursacher des Plastikmülls Konsumgüterkonzerne heraus.  Das globale BFFP-Bündnis wurde 2016 von rund 900 Nichtregierungsorganisationen, darunter Greenpeace, gegründet.

Malta wird Blockchain-Pionier

Malta ist vor allem für Tourismus, Banken und Online-Glücksspiel bekannt. Nun soll mit Blockchain-fokussierter IT ein weiterer Sektor entstehen. Maltas Premierminister Joseph Muscat möchte Malta zum Blockchain-Pionier befördern. Im April stellte er Maltas Blockchain-Strategie vor. Blockchain ist dezentrale, nicht manipulierbare und transparente Technologie hinter Kryptowährungen wie Bitcoin. In der Kulturhauptstadt Valletta soll ein Epizentrum dafür entstehen. Verantwortlicher dafür ist Silvio Schembri, Staatssekretär für Finanzdienste, Digitale Wirtschaft und Innovation. Von Bitmalta, Maltas Kryptowährung-Lobbyorganisation, erhielt er bereits zahlreiche Hinweise. Weitere Schritte werden ab 7. Dezember angegangen. Dann ist Malta erstmals Gastgeber der Blockchain & Bitcoin Conference. Diese Konferenz ist eine von einer Serie von Veranstaltungen zum Thema. Im Fokus stehen Gesetzgebung und Regulierung im Blockchain-Bereich. Ziel ist die Weiterentwicklung der Blockchain-Community.

Malta als idealer Startort für Satelliten

Orbital Access, ein Unternehmen aus dem Bereich „New Space“, wird in wenigen Wochen seinen Hauptsitz in Malta eröffnen. Malta hofft, damit den Start eines Pioniers der neuen Luft- und Raumfahrtindustrie unterstützen zu können. „NewSpace“ wird der Wechsel zur privaten Raumfahrtindustrie genannt. Im Gespräch mit dem Malta Independent erklärte der Firmenchef Edmund Arcadian, das Unternehmen wolle unter anderem Satelliten mit wiederverwendbaren Raketen im Weltraum absetzen. Die Satelliten werden auf Standardflugzeugen gestartet und lösen sich in einer bestimmten Höhe vom Flugzeug. Das Unternehmen wird für die UK Space Ports bei Prestwick und Newquay arbeiten. Sie werden die ersten Startorte für Satelliten in Europa sein. Die 400 Milliarden Euro schwere Industrie war auf Malta noch nicht vertreten, weitere Unternehmen dieses Sektors sollen folgen. Arcadian lobte erstklassige Lage Maltas auch für den Start solcher Satelliten.

Ambjent Malta

Eine neue Agentur namens „Ambjent Malta“ soll sich um das kulturelle Erbe Maltas kümmern. Die Regierung wird eine Agentur namens „Ambjent Malta“ ähnlich wie „Heritage Malta“ koordinieren. Sie soll Bemühungen zum Schutz des Umweltkulturerbes unterstützen, sagte Umweltminister Josè Herrera. Die Behörde soll neue Vorschriften zum Erhalt fremder Arten und zum Schutz von Wald und Bäumen entwickeln. Drei Standorte wurden für Aufforstung ausgewählt: einer davon auf der winzigen Insel Comino. Sanddünen in Santa Maria Bay und das Ökosystem der Insel Comino sollen besser geschützt werden. In Marsascala soll die Zucht der maltesischen Killfischarten gefördert werden. Fischzuchtbetriebe  sollen in eine neue Zone verlagert werden.

Vermehrt fremde Fischarten in maltesischen Gewässern

In maltesischen Gewässern findet sich eine Flut fremder Fischarten, berichtet die Tageszeitung „The Malta Independent“. Die Ankunft und Etablierung neuer Fischarten – sogenannte nicht-indigenen, exotischen oder fremde Fischarten – steigt durch weitere Globalisierung in den Schifffahrtsrouten. In den vergangenen Wochen meldete die Kampagne „Spot the Alien Fish“ über drei neue Fischrekorde in maltesischen und sizilianischen Gewässern – den Ziegenfisch, den Guinea Angelfisch  und den Azur-Damselfisch. Während der Guinea-Angelfisch eine atlantische Ingression ist, sind die beiden anderen Arten durch den Suezkanal ins Mittelmeer gekommen. Das wissenschaftliche Team hinter der „Spot the Alien Fish“-Kampagne hat es geschafft, in den vergangenen Jahren zahlreiche Arten aus den maltesischen Gewässern aufzuzeichnen, darunter die australischen Knollenfelle, die Nomadenquallen, die afrikanischen Moonfische und Hirschfische, die blaue Schwimmerkrabbe und den indo-pazifischen Flachwurm. Professor Alan Deidun von der Abteilung für Geowissenschaften der Universität von Malta koordiniert diese Kampagne. Sie wurde im Dezember 2016 gestartet und bietet der Öffentlichkeit eine maßgeschneiderte Website: www.aliensmalta.eu Die Kampagne wird gemeinsam von der Universität Malta, dem International Ocean Institute sowie einer italienischen Abteilung für Fischerei und Aquakultur geführt.

Zwei alte Wand-Landkarten entdeckt

Die atemberaubende Aussicht auf den Upper Barraka Gardens ist wohlbekannt. Weniger bekannt ist der 28.000 Quadratmeter große Militärkomplex, der sich unter den Upper Barraka Gardens befindet. Bei Restaurationsarbeiten im ehemaligen Kriegshauptquartier wurden zwei alte Landkarten entdeckt. Eine NATO-Wandkarte sollte restauriert werden, zwei alte Wand-Landkarten wurden überraschend darunter gefunden – eine davon aus dem Zweiten Weltkrieg. Nun werden dringend Sponsoren für deren Restaurierung gesucht, schreibt die Times of Malta.

Air Malta fliegt wieder ab Frankfurt am Main

Air Malta  will nun doch wieder ab Frankfurt fliegen! Die Entscheidung wurde nach einer Vorstandssitzung des neuen Managements unter Vorsitz von Charles Mangion bekannt gegeben. Air Malta plant dazu eine intensive Kampagne zur weiteren Vermarktung. Die Entscheidung, Flüge ab Frankfurt zu stoppen, wurde Ende letzten Jahres bekannt gegeben. Viel Kritik war die Folge. Die Tourismusvereinigung der maltesischen Insel begrüßte daher jetzt die Ankündigung als wichtigen Schritt. Frankfurt sei immerhin der wichtigste Flughafen Deutschlands und einer der verkehrsreichsten in Europa. Nun will Air Malta die Hauptmärkte in ganz Europa mit einer neuen Produktpalette neu organisieren. In Einklang mit der Sanierungsstrategie sollen neue Strecken bedient und sogar neue Flugzeuge angeschafft werden.

Vatikan-Botschafter für Libyen hat seinen Dienstsitz auf Malta

Papst Franziskus hat den 66-jährigen Alessandro D’Errico zu seinem Botschafter für Libyen ernannt. Das teilte der Vatikan Anfang Juni mit. Zwei Jahre lang war der Posten im nordafrikanischen Krisenstaat unbesetzt. Der aus der Region Neapel stammende Erzbischof D’Errico leitet seit April bereits die Vertretung des Heiligen Stuhls in Malta. Dienstsitz ist und bleibt die maltesische Stadt Rabat. Seit der Errichtung einer Vertretung für Libyen 1997 lag die Missionsleitung stets beim Papstbotschafter in Malta. Als jedoch der Vor-Vorgänger D’Erricos in Malta, Aldo Cavalli, im März 2015 von seinem Doppelposten in die Niederlande versetzt wurde, rückte in Malta Mario Roberto Cassari als Nuntius nach, ohne dass eine Ernennung als Botschafter für Libyen erfolgte.

Malta Freeport bleibt beliebter Umschlagplatz

Nach monatelangen Umstrukturierungen wurden aus elf der größten Containerschiffslinien drei neue Allianzen: The Ocean Alliance, 2M und The Alliance.
Nun macht auch die Ocean Alliance Malta Freeport zu ihrem zentralen mediterranen Umschlagplatz. Malta Freeport hat nach seiner Gründung im Jahre 1988 ein bemerkenswertes Wachstum erlebt. Derzeit gehört der Freihafen Maltas zu den größten Umschlag- und Logistikzentren im Mittelmeerraum. Über 96% des Freeport-Containerverkehrs ist das Umschlaggeschäft. Der Erfolg löste eine Reihe von Investitionen aus, die die Mittelmeer-Umschlagskapazität deutlich erhöht haben.
Eine weitere Aktivität der Malta Freeprt Terminals ist die Lagerung von Industriegütern. Ein umfangreiches Investitionsprogramm sorgt für Expansion und Reaktion auf künftige Herausforderungen der Globalisierung. In den kommenden Jahren werden die Geschäftsmöglichkeiten für Malta Freeport Terminals merklich ansteigen. Seit der Privatisierung im Oktober 2004 hat der Freeport bereits ein beträchtliches Neugeschäft erworben. Einige der weltweiten Frachtlinien haben Malta Freeport Terminals als ihre Umladungs-Drehscheibe im Mittelmeerraum gewählt – nicht nur wegen der beneidenswerten geographischen Lage von Malta Freeport.
Hochmoderne Umlade-Einrichtungen und weltweite regelmäßige Netzwerkverbindungen haben die Kunden ebenso überzeugt wie das kostengünstige Handling. Die Kunden von Freeport profitieren auch von der hohen Investition des Unternehmens in die neuesten EDV-Systeme und in die kontinuierliche Entwicklung der Mitarbeiter. Malta Freeport ist ein führender Anbieter von globalen integrierten Logistikdienstleistungen – und will dies auch bleiben!

Vodafone und Melita Malta gehen zusammen

Midmarket, Fortino Capital und Vodafone haben angekündigt, Melita und Vodafone Malta zu vereinen. Vodafone Malta erreicht mit  4G-Mobiltechnik bereits 99 % der Malteser, Kabelanbieter Melita versorgt 99 % der maltesischen Haushalte mit Breitband- und Pay-TV-Angeboten. Landesweit wird dann nur noch unter der Marke Vodafone operiert. Die derzeitigen Anteilseigner von Melita erhalten 51 % der Anteile des neuen Unternehmens, Vodafone Europe erhält 49%. Diese Transaktion wird mit 208 Millionen Euro bewertet. Harald Rösch soll seinen Posten als CEO behalten. Derzeit prüft die Kartellbehörde die Fusion – die doch sehr an die Vereinnahmung von Kabel Deutschland hierzulande erinnert!

Nationalistische Partei Maltas wünscht sich eine Metro

Parteichef Simon Busuttil hat mitten im Wahlfieber zu Neuwahlen seine U-Bahn-Pläne der Presse vorgestellt. Die gewünschte Metro soll vier Linien erhalten:

  1. zwischen Valletta und Msida über Sliema und St Julians
  2. von Valletta nach Birkirkara über Ta‘ Qali, Mosta und Naxxar
  3. zwischen Valletta und Paola via Flughafen Luqa, Fgura, Cottonera, Zabbara und Marsascala
  4. von St.Julians nach Cirkewwa, Mgarr auf Gozo und Victoria, der Hauptstadt der grünen Insel Gozo.

Der Oppositionsführer sieht diese Pläne als realistische Transport-Alternative für Malta an, konnte die Wahl aber damit nicht für sich entscheiden.

Hypogäum in Ħal-Saflieni neu eröffnet

Am 15. Mai wurde das Hypogäum in Ħal-Saflieni endlich wieder eröffnet. Seit Januar 2016 waren umfangreicher Restaurierungsdurchgeführt worden. Wegen der vielen Besucher wurde eine moderne Belüftungsanlage montiert. Das Hypogäum ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Welt und gehört daher zum Weltkulturerbe der UNESCO. Vermutlich diente es bereits in der Steinzeit als Grabstädte und Heiligtum. Die fast 6.000 Jahre alte unterirdische Tempelanlage erstreckt sich über drei Ebenen in bis zu 10,6 Meter Tiefe. Onlinetickets können auf booking.heritagemalta.org gekauft werden.

Römische Ruinen gefährden Abrisspläne in Rabat

Ein Fall von vielen auf der Mittelmeerinsel Malta – in diesem Fall trifft es ein Haus in Rabat. Dort sollte ein Haus abgerissen werden. Allerdings kamen Vermutungen auf, es stünde auf römischen Ruinen. Angaben der Planungsbehörde lassen darauf schließen. Vermutet wird ein Springbrunnen und unterirdische Kavernen. Immerhin sind die Katakomben von St. Paul in der Nachbarschaft zu finden. Der geplante Neubau in der Franziskanerstraße ist also gefährdet. Anderthalb Quadratkilometer der Städte Rabat und Mdina genießen besonderen Schutz, da sich dort die römische Stadt Melita befand.

Kostenlose anwaltliche Hilfe durch Studenten der Universität Malta

Wer sich auf Malta keinen Anwalt leisten kann, kann seit Mai studentische Hilfe in Anspruch nehmen. In Zusammenarbeit mit der Universität Malta bietet die maltesische Anwaltskammer diesen besonderen Service an. Die „Law Clinic“ vermittelt den Studenten somit das nötige Praxiswissen. Jeder Student bekommt einen erfahrenen Anwalt zur Seite gestellt. Wie die Sunday Times of Malta berichtet, kam die Idee vor sieben Jahren auf. Anlass war damals die Visite eines amerikanischen Anwalts an der Uni. In den USA sind solche Angebote bereits ein Renner.

IBB plant Luxus-Hotel in Festungsanlage bei Senglea

Die IBB Hotel Kollektion sichert sich auf Malta einen weiteren Hotelbetrieb der IBB-Luxusmarke Cugó Gran auf der Mittelmeerinsel Malta gesichert. Als Standort dient eine geschichtsträchtige Festungsanlage in Senglea. Senglea liegt im „Großen Hafen“ direkt gegenüber der Hauptstadt Valletta. In der Sheer Bastion aus dem 16. Jahrhundert entstehen 21 luxuriöse Zimmer. Die Lage dieses Boutique-Hotels bietet Reisenden ein unvergessliches Erlebnis. Sie blicken über den Hafen und die Yachthäfen. Ein Tagungsraum für bis zu 15 Personen rundet das Angebot ab. Highlight des Hauses ist die Dachterrasse mit Pool. IBB will 2018 in Valletta zudem das IBB Hotel Pjazza Merkanti eröffnen.

Bürgerproteste zur Neugestaltung von Manoel Island

Über Bürgerproteste zur Neugestaltung von Manoel Island haben wir berichtet. Dass sie nicht unberechtigt sind, zeigen neue Enthüllungen. Diese wurden Mitte März anlässlich eines Meetings zwischen der Planungsgesellschaft und lokalen Verbänden bekannt. Pläne für ein Hotel mit Casino und für einen Einkaufskomplex stießen umgehend auf Widerstand. Das restaurierte Fort Manoel soll ebenfalls als Hotel dienen, zudem soll ein Helikopter-Landeplatz und eine Marina entstehen. Das war sogar Vertretern der Städte Gzira und Sliema zuviel. Sie bemängelten, dass die Halbinsel zum Einkaufsparadies nur für Reiche werden solle.  Es bleibt zu hoffen, dass doch noch das kulturelle Erbe berücksichtigt wird.

Azure Window eingestürzt, aber es gibt „Ersatz“

Anfang März erschreckte ein Bericht die Malteser und die Tourismusindustrie: Das Dwejra Window, besser bekannt als Azure Window, war eingestürzt. Es diente zuvor oftmals als Filmkulisse und beliebtes Touristenziel. Stürme und Wellen brachten es im Frühjahr zum Auseinanderbrechen. Sogar der maltesische Ministerpräsident äußerte sein Entsetzen. Für viele ist es nur ein schwacher Trost, für Touristen aber eine neue Attraktion: Auf der grünen Insel Gozo gibt es ein ähnliches Naturkunstwerk. Dieses Felsentor befindet sich in Wied il-Mielah bei der Ortschaft Gharb. Derzeit ist es nur zu Fuß erreichbar, aber eine künftige Straßenverbindung ist in der Diskussion.

Malta International Fireworks Festival

Im März steigen auch auf Malta die Temperaturen. Ende April ist es dort schon wieder 20 Grad warm. Angenehme Temperaturen sind aber nur ein Grund von vielen, in der letzten Aprilwoche das Malta International Fireworks Festival zu besuchen. Am 22., 28. und 30. April  lassen internationale und maltesische Feuerwerkskünstler die Mittelmeerinseln Malta und Gozo in unzähligen Farben erstrahlen. Das große Finale des Malta International Fireworks Festival findet am 30. April in Valetta statt. Es läutet gleichzeitig die lange traditionelle Festa-Saison der Inseln ein. Feuerwerke haben auf den Inseln große Tradition und gehen bis in das 16. Jahrhundert zurück.

Mehr Bewegung und gesünderes Essen in maltesischen Schulen

Nicht nur in Deutschland wird verstärkt auf besseres Schulessen geschaut. Malta will es besser machen. Bereits im Kindesalter soll Übergewicht bekämpft werden. Durch verbesserte Vertragsgestaltung soll eine Zunahme adipöser Schüler und Schülerinnen vermieden werden, schreibt die Ärztezeitung. Sie beruft sich auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht Dessen Vorschläge könnten europaweit auch auf Betriebskantinen, Krankenhäuser und Altenheime übertragen werden, meinte der maltesische Gesundheitsminister Chris Fearne während eines EU-Treffens.
Und Malta hat gut reden: Bereits seit 2015 startete in Malta ein Programm für mehr Bewegung und gesünderes Essen in maltesischen Schulen. Seitdem sollen Schulen auch in ihren Kiosken gesünderes Essen anbieten. Zukünftig sollen Großküchen vertraglich zu optimaler Essensqualität verpflichtet werden.

Internationaler Währungsfonds lobt Malta

Der Internationale Währungsfonds hat Malta gelobt. Malta sei eines der am schnellsten wachsenden Ökonomien in Europa. Beim jährlich stattfindenden Austausch zwischen einem Mitgliedsland und dem IWF konnten die Regierungsvertreter für 2012 bis 2017 Erfolge in Wirtschaftswachstum und Beschäftigung verzeichnen. Der IWF lobte auch die Kapitalisierung der maltesischen Banken, sah jedoch grundsätzlich bei der Beschäftigung von Frauen Verbesserungsbedarf.

Einstige Villa von Königin Elizabeth auf Malta verfällt

Die einstige Villa von Königin Elizabeth auf Malta verfällt, schreibt die Badische Zeitung. Nur auf Malta hat die Queen jemals außerhalb von Großbritannien gewohnt. Der Grund: ihr Mann Philip war dort als Marine-Offizier stationiert. Frisch verheiratet und kurz vor Erklimmen des Throns lebten beide von 1949 bis 1951 in der Villa Guardamangia. Um die Rettung der 1900 als Casa Medina in Pieta erbauten Villa ist nun ein Streit entbrannt. Die dort wohnende alte Dame will nicht ausziehen – auch nicht gegen Geld. Die Kulturschutz-Organisation FAA jedoch würde die Villa gerne in ein Queen-Museum verwandeln. Aus London will sich jedenfalls niemand einmischen…

Flüchtlingsboot aus Malta im Rheinland

Auf Initiative des Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki wurde ein Flüchtlingsboot ins Rheinland geholt. Das von der maltesischen Armee beschlagnahmte Boot ist sieben Meter lang, 2,20 Meter breit und acht Tonnen schwer. Auf einer Tournee machte es seit der Adventszeit auf Flüchtlingsschicksale aufmerksam. Es stand zunächst am Kölner Dom, dann in Lyskirchen, anschließend in einer Euskirchener Kirche und schließlich in Solingen. Weitere Stationen werden unter anderem Bergisch Gladbach, Düsseldorf und Neuss. Ab Herbst 2017 verbleibt das Original Flüchtlingsboot aus Malta für eine Dauerausstellung im Bonner Haus der Geschichte.

Schulen in Malta investieren in 3D-Drucker

Immer mehr öffentlich-technische Schulen in Malta investieren in 3D-Drucker. Schüler in Malta können mit dieser Innovation Schlüsselkompetenzen entwickeln. Das maltesische Ministerium für Bildung und Beschäftigung möchte Wissenschaft und Technik vermehrt unterstützen. Auf der Suche nach dem besten 3D-Drucker-Hersteller hat sich die maltesische Regierung für Ultimaker entschieden. Ultimaker ist ein niederländischer 3D-Drucker-Hersteller. Mittlerweile hat dieses Unternehmen 80 Schulen in Malta beliefert und dabei auf benutzerfreundliche Anpassung der Geräte an den Klassenraum geachtet. Malta ist eines der ersten Länder weltweit, deren Regierung gezielt den Einsatz von 3D-Druckern in Klassenzimmern fördert. Ultimaker unterstützt die Lehrkräfte durch professionelle Ausbildung und praktische Weiterbildung. Der Technologieunterricht in Malta legt einen Schwerpunkt auf Robotik. Daher wurden in einem Projekt 1-zu-1-Kopien der Star Wars Charaktere erschaffen.

Am Tritonen-Brunnen wird aufgeräumt

Der Tritonen-Brunnen an den Toren der Hauptstadt Valletta ist ein Blickfang. Weniger schön waren die vielen Kioske rundherum anzuschauen. Die zuständige parlamentarische Staatssekretärin meinte, nur sechs Kioskbetreiber seien dort legal ihren Geschäften nachgegangen. Derzeit sind alle Kioske geschlossen – Besitzer wurden aufgefordert, ihr Interieur zu entfernen. Ende des Jahres soll eine Ausschreibung für neue Einkaufsmöglichkeiten in neuem Design sorgen. Dann werden die Standorte aufgeteilt sein: einige in Nähe des Phoenicia Hotels – andere am Busbahnhof.

Aktuell sind die Bürger von Valletta in Aufruhr, denn die derzeitige EU-Präsidentschaft stört ihren Alltag doch sehr: Dank zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen kommen sie zwischen 5 und 23 Uhr kaum noch in ihre Autos oder gar Häuser, da Straßen rigoros abgesperrt sind!

Ethihad will Air Malta nicht übernehmen

Der Air Malta Deal ist geplatzt! Gerüchte gab es schon seit Monaten – – doch jetzt ist es amtlich: Ethihad Airlines wird Air Malta nicht über seine Tocher Alitalia übernehmen. Stattdessen klagt die Airline vom Golf über sinkende Passagierzahlen, will viele Arbeitsplätze streichen und sogar CEO James Hogan feuern. Mit dem Erwerb von Air Berlin und Air Serbia wollte James Hogan das Europageschäft stärken. Verluste waren letztlich die Folge. Für Air Malta wird also weiterhin innerhalb eines Sanierungsplans ein starker Partner gesucht.

Air Malta fliegt nicht mehr ab Frankfurt

Air Malta fliegt nicht mehr ab Frankfurt, erhöht aber dafür die Anzahl der Flüge ab München. Stattdessen ergänzt Konkurrent Condor den Sommerflugplan 2017 und bietet zusätzliche Flugverbindungen von Frankfurt nach Malta an. Ab dem 26. April 2017 fliegt der Ferienflieger jeden Mittwoch und Sonntag von Frankfurt aus zu der nicht nur bei Tauchern beliebten Insel im Mittelmeer. Bei Buchungen, die bis zum 31. Januar 2017 bei Condor eingehen, nimmt die Thomas Cook-Tochter Tauchgepäck auf Flügen von Frankfurt oder Hamburg nach Malta kostenfrei mit an Bord.

Dreharbeiten in der „Stillen Stadt“

Wieder einmal wird die Insel Malta zum Schauplatz von Dreharbeiten. Der italienische Filmregisseur Gabriele Salvatores dreht in der „Stillen Stadt“ Mdina   Szenen für den zweiten Teil des Fantasyfilms “The Invisible Boy”.  “The Invisible Boy 2” ist die Fortsetzung einer vor 2 Jahren erfolgreich gestarteten Geschichte um einen dreizehnjährigen Jungen. Salvatores gewann im Jahre 1992 für das Werk „Mediterraneo“ einen Oscar für den besten ausländischen Film. Er ist begeistert von den maltesischen Locations und der Professionalität der Filmschaffenden auf Malta. Und da er auch für die Bevölkerung lobende Worte übrig hat, überlegt er, einen Film über die maltesischen Inseln zu drehen.

Markthalle in Valletta wird renoviert

Viele Touristen wissen nicht von ihrer Existenz, aber die, die die Markthalle in Valletta besichtigt haben, sind begeistert. Nachdem die Arkadia-Gruppe mit dem weiteren Betrieb für 65 Jahre beauftragt wurde, stehen nun Renovierungsarbeiten an. Zwischen 7 und 10 Millionen Euro sollen investiert werden. Die als Is-Suq tal-Belt bekannte Markthalle soll in 3 Bereiche aufgegliedert werden: Im Erdgeschoss werden erneut frische Lebensmittel verkauft, im Kellergeschoss diverse Lebensmittelstände zu finden sein. Das bislang vernachlässigte Obergeschoss jedoch wird zur vielseitigen Ebene für Konferenzen, Vorführungen und Restaurants. Der an der Market Street gelegene Markt erhält nach Bürgerprotesten jedoch keine zunächst geplante offene Dachterrasse.

Simshar

Im Juli 2008 verließ das Fischerboot Simshar den Hafen von Marsaxlokk und kehrte nie zurück. Eine Explosion auf dem Boot forderte 4 Menschenleben.
Ein 11jähriger Junge trieb tagelang im Mittelmeer, in dem ein türkisches Schiff derweil Flüchtlinge rettete. Der Junge jedoch konnte nur noch tot geborgen werden. Von dieser Tragödie erzählt der im Jahre 2014 gedrehte Film Simshar. Als erster maltesischer Film wurde er für den Oskar nominiert. Das in Canada zum besten ausländischen Film gekürte Meisterwerk läuft gerade in über 30 französischen Kinos. Das Filmdebut der Malteserin Rebecca Cremona wurde bereits in Tunesien und Australien gezeigt. In den nächsten Monaten wird er auch auf Filmfestivals in Italien, Algerien und Marokko zu sehen sein.

 

Addolorata Cemetery

Auf der Busfahrt von Valletta nach Paola sieht der Tourist zumindest einen pittoresken Kirchturm auf der rechten Seite. Wer genauer hinschaut, kann Gräber erkennen. Aber nur, wer auch aussteigt, entdeckt einen atemberaubend großen Friedhof: die Addolorata Cemetery. Der riesige Friedhof wurde 1860 im neogotischen Stil erbaut. Das Gelände beherbergt derzeit um die 16.000 Gräber, von denen 1.200 kommunal sind. Fast 300 in beiden Weltkriegen gefallene Commonwealth-Bürger liegen dort in Sammelgräbern und Einzelgräbern. 50 Kriegsgräber anderer Nationalitäten werden dort ebenfalls betreut.In Public-Private Partnership soll die Addolorata Cemetery über zwei Jahre hinweg um rund 2.800 Gräber erweitert werden. Pläne dafür existieren bereits seit 2002 und bis 2010 wurden bereits 1,5 Millionen Euro in das Projekt gesteckt.

EU-Bürgerpreis für Kurzzeitpflege

Dar il-Kaptan, Gründer der Kurzzeitpflegeeinrichtung Respite Care Services, hat den Europäischen Bürgerpreis 2016 erhalten. Mit diesem Preis honoriert das europäische Parlament 50 Bürger und Organisationen der Europäischen Union, die sich um die Förderung europäischer Zusammenarbeit und gemeinsamer Werte verdient gemacht haben. Dar il-Kaptan gründete die   Respite Care Services   in Mtarfa vor 25 Jahren. Die nichtkommerzielle Stiftung unterstützt tatkräftig Familien Behinderter. Sie unterhält ein Wohnhaus für bis zu 20 Personen. Darin können pflegende Angehörige Erholung und die Behinderten eingehende Tagesbetreuung finden. Derzeit hat die 2014 in Geldnot geratene Stiftung 230 Mitglieder.

Manoel Island und das Midi-Projekt

Das Midi-Projekt soll Manoel Island und den Tigne Point im Großraum Sliema revitalisieren. Auf einer Fläche von 44 Hektar soll für rund 600 Millionen Euro ein ehrgeiziges Sanierungsprojekt umgesetzt werden. Beide ehemaligen Militärbasen befinden sich an der Nordostküste Maltas in einem der begehrtesten Wohngegenden, mit Ausblick zur barocken Hauptstadt Valletta und ihrem Naturhafen. Über Tigne Point haben wir bereits berichtet, um die Halbinsel Manoel Island wird derzeit heftig gestritten. Das Projekt um das bislang nur von Yachtbesitzern genutzte Brachland ist umfassend: Luxus-Appartements sollen Einkaufsstraßen, Freizeiteinrichtungen und historisches Erbe einrahmen. Für die Restaurierung der betroffenen Denkmäler sind über 35 Millionen Euro eingeplant. Das bedeutendste Bauwerk ist Fort Manoel, ein 1733 fertiggestellter Militärbau. Er wurde von 2001 bis 2009 restauriert, da er eindrucksvoll militärische Bauweise des 18. Jahrhunderts dokumentiert.

Umweltaktivisten haben nun auch Manoel Island im Visier. Bereits seit Mai hat sich das neu gegründete  Kamp Emergenza Ambjent mit Demonstrationen und Protestcamps  bemerkbar gemacht. Ihre Organisation sorgt sich um die Umweltzerstörung Maltas durch Neubauten. Demonstranten haben die Einzäunungen auf Manoel Island aufgeschnitten, abgerissen und zerstört und fordern besseren Zugang für alle. Die Regierung fordert nun die Projektgesellschaft Midi Malta zur besseren Absicherung der Baustelle auf.